Veranstaltungshinweis: ,Die Brücke zwischen MS Office und SAP"

March 31st, 2008 by oliver wirkus

Das Thema "SAP und SharePoint" wird immer interessanter – Ende letzten Jahres wurde mir dies zum ersten Mal durch die positive Resonanz auf meinen Vortrag beim "Shared Solution Day" bewuát. Auch die diesj„hrige SharePoint Konferenz in Frankfurt zeigte deutlich, dass die Anbindung von SharePoint an SAP ein wichtiges und interessantes Thema ist.

Nicht zuletzt die zumehmenden Anfragen bei uns zu diesem Thema haben mir gezeigt, dass es bei unseren Kunden ein zunehmendes Interesse bzw. einen Informationsbedarf gibt. Aus diesem Grund habe ich bei uns einen Vortragstag zum Thema "SAP und SharePoint" initiiert. Wir m”chten an diesem Tag (24.4.2008) ber einige M”glichkeiten informieren, wie man einen SharePoint-Server mit einem SAP-System verbinden kann. Wir sehen diesen Tag weniger als Firmenpr„sentation, sondern eher als Informationsveranstaltung fr Kunden und interessierte SharePoint-Benutzer. Aus diesem Grund haben wir bei den Vortr„gen auf einen guten Mix aus Information und Entwicklung geachtet.

Ich freue mich besonders, dass es uns gelungen ist, Jan-Peter Wunderlich (Field Solution Manager bei SAP) als Gastredner gewinnen zu k”nnen. Er wird ber die Informationworker Strategie bei SAP und die DUET-Roadmap berichten.

Genauere Informationen ber den Tagesablauf bietet diese Agenda bzw. dieser Link.

Ich freue mich auf interessante Gespr„che und natrlich auch darauf, ber ein -wie ich finde- spannendes und interessantes Thema im SharePoint-Umfeld berichten zu drfen.

 

Nachtrag:

Unsere Veranstaltung verlief sehr erfolgreich. Bedingt durch eine kleine Žnderung an der Agenda konnte Herr Wunderlich den ganzen Vormittag nutzen, um ausfhrlich ber neue Produkte bei SAP zu berichten und sich danach ganz auf eine sehr informative und anschauliche Duet-Pr„sentation konzentrieren – ich konnte mich so ganz auf meinen Vortrag am Nachmittag und die Live-Programmierung eines WebParts mit Zugriff auf SAP konzentrieren. Mir hat die Live-Programmierung viel Spaá gemacht und das Feedback unserer G„ste zeigte mir, dass ich einiges an KnowHow rberbringen konnte.

 

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SAP .NET Connector / Visual Studio 2003 / Absturz beim Browsen der BAPIs

March 28th, 2008 by oliver wirkus

Momentan arbeite ich an einer Demo-Umgebung fr einen Vortrag zum Thema SAP-Anbindung an SharePoint. Ich m”chte u.a. zeigen, wie man mit dem SAP .NET Connector auf ein SAP-System zugreifen kann. Offensichtlich ist beim Installieren aber etwas schief gegangen, denn jedesmal wenn ich den Server-Explorer im Visual Studio 2003 nutze, um mich mit unserem SAP-Server im Unternehmen zu verbinden und durch die BAPIs zu browsen, kommt es zu einem Absturz. Visual Studio 2003 wird recht unsanft beendet!

Zuerst habe ich an einen Fehler beim Installieren der Komponenten gedacht, aber als der Fehler nach einer Neuinstallation immer noch auftrat, habe ich mich auf die Suche gemacht und bin in einigen SAP-Foren auf „hnliche Problemschilderungen gestoáen. Auch hier wurde auf der Suche nach einer L”sung sehr viel ausprobiert – ohne leider zu einer L”sung zu finden.

Um es kurz zu machen:  nach intensiver Fehlersuche konnten wir das Problem in meiner virtuellen Umgebung l”sen. Zwar kann auch ich nicht genau sagen, worin die Absturzursache letztendlich begrndet war, aber immerhin l„uft meine Demo-Umgebung wieder.

  • als Java Runtime verwende ich eine „ltere Version V1.3 – eine zuvor verwendete aktuelle Version habe ich wieder deinstalliert.
  • in SAP-Foren habe ich immer wieder einen Hinweis auf die SAP.Connector.Design.DLL gefunden. Ich habe die ursprnglichen Version gegen eine DLL mit der Versionskennung 2.0.0.23 ausgetauscht.

Nach diesen beiden Maánahmen und einem Neustart traten die Abstrze im Visual Studio 2003 beim Browsen durch die BAPIs nicht mehr auf. Zwar kann ich nicht sagen, dass mit diesen beiden Žnderungen das Problem grunds„tzlich behoben ist, aber einen Versuch ist es wert.

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Tipp für Admins – 'MySite' ausgeschiedener Mitarbeiter löschen

March 14th, 2008 by oliver wirkus

Bei einem SharePoint-Gespr„ch kam eine interessante Frage auf: was passiert eigentlich mit der 'MySite' eines Mitarbeiters, der das Unternehmen verlassen hat? Interessante Frage – ehrlich gesagt habe ich darber bisher kaum nachgedacht und deswegen heute ein wenig recherchiert.

Zum einen hat ein Mitarbeiter natrlich die M”glichkeit, seine eigene 'MySite' wieder zu l”schen. Dazu klickt er auf seiner eigenen 'MySite' auf <Websiteaktionen> und danach auf <Websiteeinstellungen>. In der Spalte 'Websiteverwaltung' findet sich dann der Eintrag <Diese Website l”schen>.

Nur was macht man, wenn der ausscheidende Mitarbeiter nicht so ordentlich ist und nicht nur seinen Schreibtisch aufr„umt, sondern auch selbst seine MySite l”scht? Hier kommt dann der Admin ins Spiel. Ein Admin kann n„mlich ber die Zentraladministration auch eine 'MySite' l”schen. Jede 'MySite' ist als eine Websitesammlung gespeichert. Um eine 'MySite' ber die Zentraladministration zu l”schen, wechselt man in die Anwendungsverwaltung und findet dort unter der Rubrik <SharePoint – Websiteverwaltung> den Eintrag <Websitesammlung l”schen>. In dem neuen Fenster kann man jetzt die Websitesammlung (also auch die MySite) ausw„hlen, die gel”scht werden soll.

 

Noch einfacher geht es natrlich ber die Kommandozeile und das SharePoint-Tool STSADM. Die Syntax zum L”schen einer MySite sieht dann so aus:

stsadm.exe -o deleteWeb -url http://server/personal/username

Hierbei muss 'server' durch den Namen des verwendeten Servers und 'username' durch den Loginnamen des betreffenden Users ersetzt werden.

Natrlich sollte ein Admin vor dem L”schen der MySite eines Mitarbeiters die Datenschutzrichtlinien des Unternehmens beachten!

 

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Best Practice – Upgrading älterer (Beta2 / TR) MOSS-Installationen

March 6th, 2008 by oliver wirkus

Einer unserer Kunden kam Mitte 2006 zu uns, um den Aufbau eines Kundenportals auf Sharepoint-Basis zu besprechen. Nach intensiver Durchsprache der Anforderungen haben wir uns fr SharePoint 2007 als Basis entschieden, obwohl zu diesem Zeitpunkt erst die Beta2-Version von SharePoint 2007 verfgbar war.

Wir haben also die Portal-Entwicklung mit der Beta2-Version gestartet – wohlwissend, dass wir mit einer Beta-Version arbeiten und sp„ter auf die finale Version updaten mssen. W„hrend der Entwicklungszeit haben wir dann mit einigen Mhen und manueller Nacharbeit ein erstes Upgrade vollzogen. Die ursprngliche MOSS-Beta2-Installation wurde auf den Stand "Technical Refresh" gebracht.

Als dann die finale SharePoint-Version verfgbar war, haben wir ein weiteres Upgrade durchgefhrt. Diesmal haben wir ein Upgrade vom Stand "Technical Refresh" auf die finale Sharepoint-Version durchgefhrt. Auch hierbei gab es das eine oder andere Problem, welches sich nur mit viel manueller Nacharbeit l”sen lies.

Die SharePoint-Installation war jetzt zwar auf dem finalen Stand, aber ein ungutes Gefhl blieb. Schlieálich waren beide Upgrade-Vorg„nge nicht problemlos durchgelaufen und hatten jedesmal einige manuelle Nacharbeit erfordert. Als dann auch noch ein paar seltsame Probleme auftauchten (z.B. verschwand mehrmals der Inhalt der Startseite, ohne dass jemand daran gearbeitet h„tte), haben wir uns entschlossen, den Server neu auzusetzen.

Um die Downtime m”glichst gering zu halten, haben wir uns zuerst berlegt, wie wir am sinnvollsten vorgehen sollten. Einerseits sollte m”glichst viel 'alter Ballast' entfernt werden, andererseits sollte die Downtime des produktiven Portals m”glichst gering gehalten werden. Wir haben uns dann in Absprache mit unserem Kunden dazu entschlossen, den Server neu zu installieren und das Portal durch einen Transfer der Content-Database auf den neu-installierten Server zu bertragen. Da diese Aktion nicht ganz risikolos ist, haben wir das Vorgehen zuerst mit einem 1:1-Image des Servers in einer Testumgebung durchgefhrt.

So sind wir vorgegangen:

  • wir haben als Rettungsanker ein Komplett-Image des ursprnglichen Servers erstellt. Falls es zu gr”áeren Problemen gekommen w„re, h„tten wir so rechtzeit abbrechen und den alten Stand wiederherstellen k”nnen.
  • danach haben wir eine Sicherung der Content-Database erstellt. Wie man das am besten macht, habe ich vor einiger Zeit bereits hier beschrieben.
  • da nun alle wichtigen Daten mehrfach gesichert waren, konnte unser Rechenzentrum den Server nach unseren Vorgaben neu installieren. Wir haben uns dafr entschieden, den kompletten Server (also inkl. Betriebssystem) neu zu installieren.
  • nach der Installation des Servers und der n”tigen Software (u.a. SQL-Server 2005 und .NET-Frameworks 2/3/3.5) haben wir SharePoint neu installiert und bei dieser Gelegenheit gleich ein Update auf SP1 durchgefhrt.
  • der Server war nun komplett neu installiert und die SharePoint-Installation (inkl. SP1) lief problemlos durch. Auf dieser Basis konnten wir nun die Inhaltsdatenbank (Content-Database) zurckspielen und ein paar manuelle Umkonfigurationen vornehmen.
  • zum Abschluá haben wir noch die Daten aus der zurckgespielten Content-Database auf den SP1-Stand gebracht. Dazu reicht folgender Aufruf: stsadm -o upgrade -inplace -forceupgrade

Serverinstallation und Transfer des Portals haben auf diese Art problemlos geklappt. Zwar war auch auf diesem Weg ein wenig manuelle Nachkonfiguration n”tig, aber diese Arbeiten blieben im normalen und erwarteten Rahmen. Nach einem grndlichen Abschluátest, der keine Probleme zeigte, konnten wir das Portal sehr zgig wieder online bringen. Bisher l„uft dieses Portal ohne Probleme, die seltsamen Fehler, die wir immer auf die frheren Upgradevorg„nge geschoben haben, sind nicht mehr aufgetreten und alles in allem l„uft das ganze Portal jetzt sogar ein wenig flotter. Wir werden diese Vorgehensweise bei uns intern als "Best Practice" aufnehmen.

 

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"Meine Website" durch Rechte-Entzug deaktivieren

February 28th, 2008 by oliver wirkus

In Unternehmen ist das Sharepoint-Feature "Meine Website" nicht immer gern gesehen. Zwar bietet "Meine Website" viele Vorteile, aber in manchen Unternehmen befrchtet man, dass diese Vorteile von einigen Mitarbeitern auch missbraucht werden k”nnten – beispielsweise zum Horten von privaten Bildern oder ganzen MP3-Sammlungen. Momentan installiere ich fr einen Kunden einen SharePoint-Server, der in der ersten Ausbaustufe als reines Suchcenter arbeiten soll, sp„ter aber Schritt fr Schritt zu einem Intranet-Portal erweitert werden soll. Dieser Kunde m”chte, dass "Meine Website" seinen Mitarbeitern nicht angeboten werden soll.

Zuerst dachte ich, dass das eigentlich kein Problem sein k”nnte und startete die Zentraladministration um in den Einstellungen fr den SharedService nach der Option zum Abschalten des Features "Meine Website" zu suchen. Was soll ich sagen – fndig wurde ich so leider nicht. Auáerdem wollte ich ehrlich gesagt "Meine Website" nicht komplett abschalten – es w„re ja immerhin m”glich, dass in einer sp„teren Ausbaustufe mein Kunde doch wieder "Meine Website" aktivieren und seinen Mitarbeitern anbieten m”chte.

Nach einiger Recherche habe ich dann aber doch eine verblffend einfache L”sung gefunden – man muá nur wissen, wo man nach ihr suchen muss.

Der Weg in die Zentraladministration und in die Einstellungen fr den SharedService war schon richtig, nur muss man dort unter "Benutzerprofile und Meine Websites" auf "Berechtigungen fr Personalisierungsdienste" klicken.

Hier werden jetzt einige Benutzer- und Gruppennamen aufgelistet. Als Beispiel m”chte ich hier mit der Gruppe "Authentifitzierte Benutzer" weitermachen. Nachdem man auf diese Gruppe geklickt hat, erscheinen erweiterte Berechtigungen – und so auch die Berechtigung zum Erstellen pers”nlicher Websites.

Entzieht man nun z.B. der Gruppe "Authentifizierte Benutzer" das Recht zum Erstellen pers”nlicher Websites und klickt anschlieáend auf "Speichern", verschwindet der Link "Meine Website" – Benutzer dieser Gruppe k”nnen ab sofort keine "Meine Website" mehr anlegen.

Sobald sich der Kunde umentscheidet und seinen Mitarbeitern doch pers”nliche Websites zur Verfgung stellen m”chte, aktiviert man diese Berechtigung wieder und der Link "Meine Website" erscheint wieder wie gewohnt.

Ich finde, dieses Beispiel zeigt wieder einmal, wie einfach SharePoint sein kann – wenn man weiá, wo man nach Einstellungen suchen muss.

 

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Erste Erfahrungen mit Windows Vista SP1

February 15th, 2008 by oliver wirkus

Das langerwartete (oder ersehnte) Service Pack 1 fr Windows Vista ist nun doch schon u.a. fr MSDN-Abonnenten verfgbar. Neugierig wie ich bin habe ich es auf einem meiner Entwicklungsnotebooks installiert. Die Installation von einer zuvor gebrannten DVD verlief problemlos und unspektakul„r ab. Es dauerte ca. 30 Minuten bis das SP1 nach einigen Reboots installiert war.

Meine ersten Erfahrungen:

  • trotz der Hinweise auch von Microsoft gab es bei meiner Installation keine Probleme mit Treibern. Nach der Installation zeigte der Ger„temanager keine Besonderheiten.
  • auch bei den installierten Applikationen gab es nach der SP1-Installation keine Auff„lligkeiten. Alles l„uft so, wie es auch vor der SP1-Installation lief.
  • subjektiv kann ich sagen, dass das System ein wenig schneller auf Befehle und Mausklicks reagiert. Vista mit SP1 wirkt ein wenig flotter und reagiert ein wenig schneller.
  • einige Tester berichteten von einer teilweise deutlichen Steigerung der Akkulaufzeit bei Notebooks. Dies kann ich leider nicht nachvollziehen.

Wer wie ich beruflich viel mit seinen Notebooks arbeitet, der wird sicher von Vista SP1 profitieren. Am deutlichsten zeigen sich die Verbesserungen durch das SP1 in einem System, dass etwas flotter auf Befehle und Mausklicks reagiert und insgesamt etwas agiler wirkt. Zu hohe Erwartungen m”chte ich an dieser Stelle aber gleich etwas d„mpfen: Wunder sollte man sich von Vista SP1 nicht erhoffen!

 

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SharePoint Workflows mit Visual Studio – E-Mail als 'plain text' verschicken

February 8th, 2008 by oliver wirkus

In meinem letzten Blogpost habe ich mich postiv ber das neue Visual Studio 2008 und den grafischen Workflow-Editor ge„uáert. Seitdem habe ich ein paar „ltere Workflows mit Visual Studio 2008 neu erstellt – und dabei bin ich auf ein kleines Problem gestoáen.

Um in einem Workflow eine Benachrichtigungsmail zu verschicken, zieht man im grafischen Editor das Icon SendEMail aus der Toolbox auf die gewnschte Stelle im Ablaufplan. Anschlieáend konfiguriert man die wichtigesten Parameter (Adresse, Betreff, Mailtext) und schon kann der Workflow eine Benachrichtigungsmail erzeugen und verschicken (vorausgesetzt, man hat in der Zentraladministration die Parameter fr ausgehende Mails richtig eingestellt). Dies klappt auch, aber mit der Formatierung der abgeschickten Mail war ich nicht zufrieden, denn offenbar verschickt SendEMail Mails im HTML-Format. Ich habe nun nach einer M”glichkeit gesucht, statt in HTML die Mails als Text (plain text) zu verschicken. Leider gibt gibt es dafr bei SendEMail keinen Parameter – aber man kann sich mit dem Property Headers behelfen.

Hinter dem Property Headers verbirgt sich ein StringDictionary – das ist eine Liste, die aus Key / Value – Paaren besteht.

Mit folgendem Snippet kann man in einem Workflow Mails als 'plan text' verschicken:

 

public StringProperty oHeaders;

oHeaders = new StringDictionary();

oHeaders.Add(,Content-Type”, ,plain/text”);

 

Anschlieáend weist man dem betreffenden SendEMail-Objekt bzw. dessen Headers-Property die Variable oHeaders zu. Ab sofort werden Mails dieses SendEMail-Objekts als reine Textmails verschickt.

 

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Workflows mit Visual Studio 2008 erstellen

January 31st, 2008 by oliver wirkus

Das Erstellen von Workflows mit dem 'alten' Visual Studio 2005 war keine leichte Sache und ehrlich gesagt habe ich mich damit immer etwas schwer getan. Mit dem neuen Visual Studio 2008 ist das Erstellen von Workflows jetzt viel einfacher geworden.

Dies beginnt bereits bei der Installation: einfach Visual Studio 2008 in einer Entwicklungsumgebung mit MOSS oder WSS installieren und darauf achten, dass die Visual Studio Tools for Office mitinstalliert werden. Empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig ist noch die Installation des .NET-Frameworks 3.5. Warum – dazu sp„ter mehr.

Nachdem die Installation fehlerfrei durchgelaufen ist, kann man bereits damit beginnen, einen ersten Workflow mit Visual Studio 2008 zu erstellen. Dazu geht man wie folgt vor:

1) Anlegen eines neuen Projekts vom Typ Sequentieller Sharepoint-Workflow. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass oben rechts in dem Projektauswahlfenster .NET Framework 3.5 ausgew„hlt ist.

 

2. Nachdem man einen Namen und einen Speicherort fr das Projekt ausgew„hlt hat, startet der Wizzard mit seiner ersten Frage: wie soll der neue Workflow heiáen und auf welcher lokalen Webseite soll der Workflow sp„ter getestet (Debugging) werden. An diesem Wizzard-Schritt sieht man schon, dass der Wizzard nicht fr Remote-Debugging ausgelegt ist.

 

3) Im n„chsten Schritt fragt der Wizzard nach der Liste, mit der der neue Workflow verknpft werden soll und welche Verlaufs- und Aufgabenlisten verwendet werden sollen. Der Wizzard befllt die Auswahlliste bereits mit den Listen, die er auf der Webseite aus dem 2. Schritt gefunden hat.

 

4) Im letzten Schritt fragt der Wizzard dann noch ab, wann der neue Workflow getriggert werden soll. Zur Auswahl stehen die bekannten manuellen und automatischen Trigger.

 

5) Wenn man im letzten Schritt auf den Button Fertig stellen klickt, dauert es nur kurz, bis der Wizzard ein erstes und lauff„higes (!) Grundgerst fr einen sequentiellen Sharepoint-Workflow erstellt hat.

 

Das dieses Grundgerst bereits lauff„hig ist, kann man ganz einfach ausprobieren: einfach F5 drcken und gespannt zusehen: Visual Studio 2008 wird zuerst den Code erstellen und danach das Deployment starten. Anschlieáend wird im Hintergrund ein IISRESET ausgefhrt und danach wird der IE gestartet. Nach einer kurzen Wartezeit zeigt der IE die zuvor im Wizzard (Schritt 1) angegebene Webseite an. Nun kann man in der im zweiten Wizzard-Schritt angegebenen Liste einen neuen Eintrag hinzufgen. Hat man im letzten Wizzard-Schritt ein automatisches Triggern ausgew„hlt, wird der neue Workflow gestartet. Ansonsten muss man den neuen Workflow manuell durch das Kontextmen des neuen Listeneintrags starten. Passieren wird natrlich noch nicht viel, aber man sollte bereits jetzt erkennen, dass der neue Workflow abgelaufen ist und erfolgreich beenndet wurde.

Nun kann man damit beginnen, eigene Logik in den neuen Workflow zu integrieren.

Nachdem ich jetzt schon ein paar Workflows mit dem neuen Visual Studio 2008 erstellt habe, muss ich zugeben, dass ich ziemlich begeistert bin. Das Erstellen eines Sharepoint-Workflows mit dem neuen Visual Studio 2008 ist jetzt fast so einfach geworden, wie das Erstellen eines Sharepoint-Workflows mit dem Sharepoint-Designer.

Nachtrag: die Integration der Projekttypen fr Workflows ist Microsoft gut gelungen. Schade finde ich aber, dass Microsoft keine Untersttzung fr Sharepoint Webparts in das neue Visual Studio 2008 integriert hat. Hier wnsche ich mir, dass Microsoft bald Projekttypen fr Sharepoint Webparts zur Verfgung stellt, die genauso einfach zu benutzen sind, wie die Projekttypen fr die Sharepoint Workflows!

Nachtrag 2: auf der deutschen SharePoint-Konferenz in Frankfurt hat Martin Vollmer einen inoffiziellen Workaround vorgestellt. Alles weitere dazu in seinem Blog.

 

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Webpartwartungsseite – Hilfreich bei Problemlösungen

January 24th, 2008 by oliver wirkus

Meist geschieht es, wenn man sehr viel an einer Seite gearbeitet hat. Man hat vielleicht hier und da ein Webpart hinzugefgt, es konfiguriert, es in eine andere Zone verschoben, gel”scht, wieder hinzugefgt und neu konfiguriert, ein anderes Webpart ausprobiert … und irgendwann passiert es dann: die Seite l„át sich z.B. im Sharepoint-Designer nicht mehr ”ffnen. Stattdessen erscheint eine Fehlermeldung, die meist sinngem„á besagt, dass Probleme mit einem Webpart das ™ffnen der Seite verhindern.

Fr solche Probleme ist die Webpartwartungsseite hilfreich. Hier werden alle Webparts aufgelistet, die jemals auf einer Seite eingebunden waren. Allerdings ist der Zugang zu dieser Wartungsseite gut versteckt.

Ich m”chte hier einen Weg aufzeigen, wie man an diese Wartungsseite fr eine spezielle Seite kommt:

  • zuerst l„át man sich die betroffene Seite im Browser anzeigen
  • nun klickt man auf Websiteaktionen -> Alle Websiteinhalte einblenden
  • es wird nun eine Seite angezeigt, in der alle Website-Inhalte (Biliotheken, Listen, …) angezeigt werden. Hier klickt man nun auf Seiten.
  • nun wird eine Bibliothek mit alle Seiten der aktuellen Website angezeigt. In dieser Bibliothek sucht man sich die problembehaftete Seite aus und w„hlt in deren Kontextmen Eigenschaften bearbeiten.
  • nun wird eine ausfhrliche Ansicht aller Parameter der aktuellen Seite angezeigt. Ganz unten auf der Seite findet man den gesuchten Link: Webpartseite in Wartungsansicht ”ffnen. Klickt man auf diesen Link, bekommt man die gewnschte šbersicht aller jemals auf dieser Seite verwendeten Webparts.

Oftmals ist es so, dass ein frher eingefgtes, aber mittlerweile von der Seite entferntes Webpart Grund fr die Fehlermeldung ist. Diese nicht mehr benutzten Webparts erkennt man daran, dass sie in der Spalte Ge”ffnet auf Seite? ein Nein stehen haben. Sofern man diese Webparts nicht mehr ben”tigt, kann man sie markieren und anschlieáend l”schen. Meist l”st das L”schen von alten, nicht mehr ben”tigten Webparts die Probleme beim Anzeigen der Seite im SharePoint-Designer.

Hier ein Beispiel einer Webpartwartungsseite:

 

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Ereignisanzeige / DCOM-Fehler mit ID 10016 / Win2k3 SP1

January 14th, 2008 by oliver wirkus

Ich habe gerade eine neue virtuelle SharePoint-Umgebung fr eine Vorfhrung erstellt. Nach Fertigstellung der virtuellen Umgebung habe ich als Test die SharePoint-Zentraladministration ge”ffnet. Es dauerte zwar ein wenig, aber schlieálich ”ffnete sich diese Anwendung.

Danach habe ich einen Blick in die Ereignisanzeige gewofen und dort einen Hinweis auf einen Fehler gefunden. Es handelte sich um einen DCOM Fehler mit der ID 10016.

Offensichtlich ist dieser Fehler schon l„nger bekannt und h„ngt mit dem SP1 vom Windows Server 2003 zusammen.

Es gibt aber eine einfache Vorgehensweise, wie man diesen Fehler wieder korrigieren kann. Hier der Link zum entsprechenden Artikel bei Admin's Tipps.

Nachtrag: Link zu den Admin's Tipps wurde aktualisiert!

 

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